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°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð
°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð Kosten

°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð Kosten: Aktuelle Preise in 2026

Aktualisiert:
25.02.2026
Lesezeit:
5 Minuten
Logo vom Enpal Magazin, dem Blog rund um Photovoltaik, °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð und Co.

°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð Kosten: Das Wichtigste in Kürze

  • Eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð für ein Einfamilienhaus kostet inklusive Installation je nach Typ meist zwischen 29.000 und 68.000 €.
  • Luft-Wasser-°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðn sind mit 29.000 bis 47.000 € am günstigsten, ³Ò°ù³Ü²Ô»å·É²¹²õ²õ±ð°ù·Éä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð²Ô mit 42.000 bis 68.000 € am teuersten.
  • Über die KfW-¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ 458 erhalten Hausbesitzer bis zu 70 % der förderfähigen Kosten als Zuschuss. Mit dem maximalen ¹óö°ù»å±ð°ù²õ²¹³Ù³ú beginnen °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðn bei Enpal bei 7.800 €.
  • Die jährlichen Betriebskosten einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð liegen inklusive Wartung zwischen 500 und 1.500 € pro Jahr.
  • Die laufenden Kosten einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð liegen rund 30 bis 50 % unter denen einer Gasheizung. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus spart so etwa 800 bis 1.000 € pro Jahr.
  • Wer eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð finanziert, profitiert von 0 € Anzahlungskosten, komplett flexiblen Zahlungsmöglichkeiten und optionalen Service-Paketen.
Bosch °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð auf Terrasse bei Enpal Kunde

Eine neue Heizung ist eine der größten Investitionen im Eigenheim. Entsprechend wichtig ist es, vorher genau zu wissen, welche Kosten tatsächlich anfallen. Dieser Artikel schlüsselt alle Kostenpunkte einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð transparent auf, vergleicht die laufenden Kosten mit Gas und Öl und zeigt, wie sich ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µen und Photovoltaik auf den tatsächlichen Eigenanteil auswirken. Mit konkreten Zahlen, Tabellen und Rechenbeispielen für 2026.

Hinweis: Da die Preise von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden und sich schnell ändern können, können die aktuellen Anbieterpreise von den Angaben in diesem Artikel abweichen.

Inhaltsverzeichnis

Was kostet eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð mit Einbau?

Eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð für ein Einfamilienhaus kostet inklusive Installation je nach Typ meistens zwischen 29.000 und 68.000 €. Wie hoch die Gesamtkosten tatsächlich ausfallen, hängt von drei Faktoren ab:

  1. dem °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðntyp,
  2. den Installationsbedingungen vor Ort und
  3. der notwendigen Erschließung der Wärmequelle.

Luft-Wasser-°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðn sind dabei deutlich günstiger als Erd- oder ³Ò°ù³Ü²Ô»å·É²¹²õ²õ±ð°ù·Éä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð²Ô, weil keine aufwendigen Bohrungen nötig sind.

Wie setzen sich die Kosten einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð zusammen?

Die Kosten einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð setzen sich aus vier Hauptblöcken zusammen: Gerät, Installation, Erschließung und Nebenkosten. Die folgende Tabelle zeigt die typischen Preisspannen für ein Einfamilienhaus.

Kostenblock ³¢³Ü´Ú³Ù‑W²¹²õ²õ±ð°ù Erdwärme (Sole) °Â²¹²õ²õ±ð°ù‑W²¹²õ²õ±ð°ù
Gerät (°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð) 22.000 – 32.000 € 25.000 – 35.000 € 25.000 – 35.000 €
Installation (Montage, Anschluss) 6.000 – 12.000 € 6.000 – 12.000 € 6.000 – 12.000 €
Erschließung (Wärmequelle) 0 € (±ð²Ô³Ù´Úä±ô±ô³Ù) 2.000 – 5.000 € 8.000 – 13.000 €
Nebenkosten (Elektrik, Fundament, Genehmigungen) 1.000 – 3.000 € 2.000 – 5.000 € 3.000 – 8.000 €
Gesamtkosten (vor ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ) 29.000 – 47.000 € 35.000 – 57.000 € 42.000 – 68.000 €
Da die Preise von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden und sich schnell ändern können, können die aktuellen Anbieterpreise von den obigen Angaben abweichen.

Der größte Kostentreiber bei Grundwasser- und ·¡°ù»å·Éä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð²Ô ist die Erschließung. Für eine Erdwärmesonde sind Bohrungen bis zu 100 m Tiefe nötig, die je nach Bodenbeschaffenheit 50 bis 80 € pro Meter kosten. Bei ³Ò°ù³Ü²Ô»å·É²¹²õ²õ±ð°ù·Éä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð²Ô kommen zwei Brunnenbohrungen (Saug- und Schluckbrunnen) hinzu, die oft wasserrechtliche Genehmigungen erfordern.

Die Installationskosten sind bei allen Typen ähnlich. Sie umfassen den Anschluss an das bestehende Heizsystem, die Verrohrung und die elektrische Anbindung. In vielen Komplettangeboten sind diese Kosten bereits enthalten.

Wie unterscheiden sich die Kosten nach °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðntyp?

Die drei gängigen °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðntypen unterscheiden sich nicht nur beim Preis, sondern auch bei Effizienz, Platzbedarf und Genehmigungsaufwand. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick.

Kriterium ³¢³Ü´Ú³Ù‑W²¹²õ²õ±ð°ù Erdwärme (Sole) °Â²¹²õ²õ±ð°ù‑W²¹²õ²õ±ð°ù
Gesamtkosten (vor ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ) 29.000 – 40.000 € 32.000 – 45.000 € 32.000 – 50.000 €
Jahresarbeitszahl (JAZ) 3,0 – 4,0 4,0 – 5,0 4,5 – 5,5
Jährl. Stromkosten ca. 1.050 – 1.400 € ca. 840 – 1.050 € ca. 760 – 930 €
Erschließung nötig? Nein Ja (Bohrung/Kollektor) Ja (Brunnenbohrung)
Platzbedarf außen Gering (Außengerät) Groß (Kollektor) oder gering (Sonde) Gering (Brunnen)
Genehmigung nötig? Nein Ja (Bohrerlaubnis) Ja (wasserrechtlich)
Annahmen für die Stromkosten: 20.000 kWh Wärmebedarf, 21 Ct/kWh

Die Luft-Wasser-°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð ist der mit Abstand am häufigsten installierte Typ in Deutschland, und das aus gutem Grund. Sie lässt sich ohne Bohrungen oder Genehmigungen installieren, braucht wenig Platz und bietet das beste Verhältnis aus Anschaffungskosten, Flexibilität und Effizienz. Ob Neubau oder Altbau, sie passt in nahezu jede Gebäudesituation.

·¡°ù»å·Éä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð²Ô erreichen zwar eine höhere Jahresarbeitszahl (JAZ) und arbeiten unabhängig von der Außentemperatur konstant effizient. Dafür liegen die Anschaffungskosten durch die nötige Erdsondenbohrung deutlich höher, und die Installation setzt eine Bohrgenehmigung sowie ein geeignetes Grundstück voraus.

Wasser-Wasser-°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðn erzielen die höchste Effizienz aller drei Typen, sind aber an ein nutzbares Grundwasservorkommen gebunden. Die wasserrechtliche Genehmigung und die doppelte Brunnenbohrung machen sie zur teuersten und aufwendigsten Variante. In der Praxis werden sie am seltensten verbaut.

Rechenbeispiel: Jährliche Stromkosten nach °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðntyp

Folgende Werte liegen zugrunde:

Wärmebedarf 20.000 kWh/Jahr, °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðnstromtarif 21 Ct/kWh.

  • Luft-Wasser (JAZ 3,5): 20.000 ÷ 3,5 = 5.714 × 0,21 = 1.200 € pro Jahr
  • Erdwärme (JAZ 4,5): 20.000 ÷ 4,5 = 4.444 × 0,21 = 933 € pro Jahr
  • Wasser-Wasser (JAZ 5,0): 20.000 ÷ 5,0 = 4.000 × 0,21 = 840 € pro Jahr

Gut zu wissen:

911±¬ÁÏÃâ·Ñ¹Û¿´ bietet Luft-Wasser-°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðn ab 7.800 € an, wenn die maximale ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ von 70 % ausgeschöpft wird. Im Komplettpaket sind Lieferung, Montage und Inbetriebnahme enthalten. Durchschnittlich vergehen nur vier Wochen von der Anfrage bis zur Installation.

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Gibt es "versteckte" Kosten bei der Installation einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð?

Viele Anbieter, darunter auch Enpal, sorgen dafür, dass keine "versteckten" Kosten bei der Installation einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð auftreten. Neben dem reinen Angebotspreis gibt es natürlich mitunter Zusatzkosten, die es zu kennen gilt. Je nach Gebäudezustand und örtlichen Gegebenheiten können diese Posten zwischen 2.000 und 15.000 € betragen.

Was sind die häufigsten Zusatzkosten bei der Installation einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð?

Die folgende Übersicht zeigt die häufigsten Zusatzkosten, die vor der Beauftragung geprüft werden sollten.

Kostenposition Typische Preisspanne Wann fällt sie an?
´Üä³ó±ô±ð°ù²õ³¦³ó°ù²¹²Ô°ì²¹²Ô±è²¹²õ²õ³Ü²Ô²µ / neuer Zählerschrank 500 – 2.500 € Wenn der vorhandene Zählerplatz nicht den aktuellen TAB‑Vorgaben entspricht oder kein separater °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðnzähler vorhanden ist
Fundamenterstellung (Außengerät) 300 – 800 € Wenn kein geeigneter Untergrund für das Außengerät vorhanden ist
Hydraulischer Abgleich 800 – 1.500 € Pflicht bei ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ über KfW 458. Sorgt dafür, dass alle ±á±ð¾±³ú°ìö°ù±è±ð°ù gleichmäßig versorgt werden
±á±ð¾±³ú°ìö°ù±è±ð°ùtausch (teilweise oder komplett) 2.000 – 6.000 € Wenn vorhandene ±á±ð¾±³ú°ìö°ù±è±ð°ù zu klein sind und die Vorlauftemperatur nicht gesenkt werden kann
Demontage und Entsorgung der Altanlage 500 – 1.500 € Beim Austausch einer bestehenden Gas‑ oder Ö±ô³ó±ð¾±³ú³Ü²Ô²µ
Elektrische Anpassungen (Leitungen, Sicherungen) 300 – 1.200 € Wenn die vorhandene Elektroinstallation nicht für den höheren Strombedarf ausgelegt ist
³§³¦³ó²¹±ô±ô²õ³¦³ó³Ü³Ù³ú³¾²¹ÃŸ²Ô²¹³ó³¾±ð²Ô 200 – 800 € Wenn das Außengerät nah an der Grundstücksgrenze oder am Nachbargebäude steht
Genehmigungen und Gutachten 200 – 1.500 € Bei Erdwärme‑ oder ³Ò°ù³Ü²Ô»å·É²¹²õ²õ±ð°ù·Éä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð²Ô (Bohrerlaubnis, wasserrechtliche Genehmigung, geologisches Gutachten)

Nicht jede dieser Positionen fällt bei jeder Installation an. Bei einem gut sanierten Haus mit moderner Elektrik und ¹ó³Üß²ú´Ç»å±ð²Ô³ó±ð¾±³ú³Ü²Ô²µ beschränken sich die Zusatzkosten oft auf das Fundament und den hydraulischen Abgleich. Bei älteren Gebäuden mit veralteter Elektrik und kleinen ±á±ð¾±³ú°ìö°ù±è±ð°ùn können dagegen mehrere Positionen gleichzeitig anfallen.

Gut zu wissen:

911±¬ÁÏÃâ·Ñ¹Û¿´ prüft im Rahmen der Erstberatung, ob Anpassungen am Zählerschrank, an der Elektrik oder am Heizsystem nötig sind, und berücksichtigt diese im individuellen Angebot. So gibt es nach der Beauftragung keine unerwarteten Zusatzkosten.

Wie hoch sind die laufenden Kosten einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð?

Die jährlichen Betriebskosten einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð im Einfamilienhaus liegen bei einem Strompreis von 21 Ct/kWh (z. B. dank °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðnstromtarif) zwischen 500 und 1.500 € pro Jahr. Der genaue Betrag hängt vom Wärmebedarf des Gebäudes, der Jahresarbeitszahl (JAZ) der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð und dem genutzten Stromtarif ab. Damit liegen die laufenden Kosten rund 30 bis 50 % unter denen einer vergleichbaren Gasheizung.

Die laufenden Kosten setzen sich aus drei Posten zusammen:

  • Stromkosten: Der größte Posten. Eine Luft-Wasser-°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð mit einer JAZ von 3,5 verbraucht bei 20.000 kWh Wärmebedarf rund 5.714 kWh Strom pro Jahr. Bei 21 Ct/kWh ergibt das etwa 1.200 € jährlich.
  • Wartungskosten: Zwischen 150 und 450 € pro Jahr für die jährliche Inspektion.
  • ´Üä³ó±ô±ð°ù²µ±ð²úü³ó°ù±ð²Ô: Für einen separaten °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðnzähler bzw. ein Smart Meter fallen je nach Netzbetreiber 20 bis 100 € pro Jahr an.

In Summe ergeben sich für ein durchschnittliches Einfamilienhaus jährliche Gesamtbetriebskosten von rund 1.400 bis 1.800 €.

Ist Heizen mit einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð günstiger als mit Gas?

Heizen mit einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð ist in den meisten Fällen günstiger als mit einer Gasheizung. Der Grund liegt in der Effizienz: Eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð erzeugt aus 1 kWh Strom je nach Typ 3 bis 5 kWh Wärme. Eine Gasheizung gewinnt aus 1 kWh Gas dagegen nur rund 0,9 kWh Wärme. Obwohl Strom pro kWh teurer ist als Gas, kompensiert die °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð diesen Preisunterschied durch ihre deutlich höhere Effizienz.

Die folgende Tabelle vergleicht die jährlichen Heizkosten für ein Einfamilienhaus mit 20.000 kWh Wärmebedarf.

Kriterium °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð (³¢³Ü´Ú³Ù‑W²¹²õ²õ±ð°ù) Gasheizung Ö±ô³ó±ð¾±³ú³Ü²Ô²µ
Energiepreis pro kWh 21 Ct (WP‑Stromtarif) 11 Ct (Gaspreis) 10 Ct (Heizölpreis)
Wirkungsgrad / JAZ 3,5 (JAZ) 0,9 (Brennwert) 0,85 (Brennwert)
Energieverbrauch pro Jahr 5.714 kWh (Strom) 22.222 kWh (Gas) 23.529 kWh (Öl)
Jährliche Heizkosten (Energie) ca. 1.200 € ca. 2.444 € ca. 2.353 €
Jährliche Wartungskosten 150 – 300 € 200 – 350 € 250 – 400 €
Schornsteinfeger ±ð²Ô³Ù´Úä±ô±ô³Ù 60 – 100 € 60 – 100 €
CO₂‑Steuer (2026: 55 €/t) ±ð²Ô³Ù´Úä±ô±ô³Ù ca. 250 € ca. 340 €
Gesamtkosten pro Jahr ca. 1.400 – 1.500 € ca. 2.950 – 3.150 € ca. 3.000 – 3.200 €
Ersparnis ggü. Gas ca. 1.500 – 1.650 € pro Jahr — —

Drei Faktoren verschärfen den Kostennachteil fossiler Heizungen in den kommenden Jahren zusätzlich:

  • °ä°¿â‚‚-³§³Ù±ð³Ü±ð°ù: Der COâ‚‚-Preis liegt 2026 bei 55 € pro Tonne und soll laut Bundesregierung weiter steigen. Experten rechnen mit 100 bis 250 € pro Tonne bis 2030. Für eine Gasheizung mit 20.000 kWh Wärmebedarf bedeutet das aktuell rund 250 € Mehrkosten pro Jahr, Tendenz steigend.
  • Gaspreisentwicklung: Auch ohne °ä°¿â‚‚-³§³Ù±ð³Ü±ð°ù sind die Gaspreise seit 2021 deutlich volatiler geworden. Wer auf Gas setzt, trägt das volle Preisrisiko.
  • Pflicht zur Nutzung neutraler Brennstoffe: Neue Gas- und Ö±ô³ó±ð¾±³ú³Ü²Ô²µen müssen ab 2029 mit mindestens 10 % COâ‚‚-neutralen Brennstoffen betrieben werden. Solche Bio-Brennstoffe sind teuer und nicht in großen mengen verfügbar. Verbraucher müssen sich auf teuere Tarife einstellen.

Die °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð ist von diesen Faktoren nicht betroffen. Ihr Strom lässt sich zusätzlich über eine eigene Photovoltaikanlage teilweise selbst erzeugen, was die Kosten weiter senkt.

Was kosten Wartung und Reparaturen über die Lebensdauer?

Die jährlichen Kosten für die Wartung einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð liegen bei 200 bis 450 € und sind damit vergleichbar mit oder etwas günstiger als die einer Gasheizung. Ein Wartungsvertrag lohnt sich, weil er regelmäßige Inspektionen sicherstellt und häufig günstiger ist als Einzeltermine.

Die folgende Tabelle zeigt, welche Wartungsarbeiten anfallen und mit welchen Kosten zu rechnen ist.

Wartungsposition ±áä³Ü´Ú¾±²µ°ì±ð¾±³Ù Kosten
Jährliche Inspektion (Kältemittelkreislauf, Elektrik, Dichtheitsprüfung) 1 × jährlich 200 – 450 €
Filterwechsel (nur ³¢³Ü´Ú³Ù‑W²¹²õ²õ±ð°ù / Luft‑Luft) 1 – 2 × jährlich 20 – 50 €
Reinigung Außengerät (Lamellen) 1 × jährlich Im Wartungsvertrag enthalten oder 50 – 100 €
Verdichtertausch Nach 10 – 15 Jahren 2.000 – 4.000 €
Kältemittel nachfüllen (bei Undichtigkeit) Bei Bedarf 200 – 500 €

Wichtig zu wissen: Die größte Einzelinvestition über die Lebensdauer ist der Verdichtertausch. Der Verdichter ist das Herzstück der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð und arbeitet je nach Typ 10 bis 15 Jahre zuverlässig. Ein Austausch kostet 2.000 bis 5.000 €. Regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer des Verdichters und der gesamten Anlage deutlich.

Seit dem 1. Januar 2026 besteht eine gesetzliche Pflicht zur jährlichen Dichtheits­prüfung bei °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðn mit mehr als 3 kg Kältemittel. Im privaten Einfamilienhaus ist diese Grenze allerdings selten erreicht. Trotzdem empfiehlt sich eine jährliche Wartung, weil sie die Effizienz sichert und potenzielle Probleme frühzeitig erkennt.

Über eine Lebensdauer von 20 Jahren ergeben sich folgende Gesamtkosten für Wartung und typische Reparaturen:

  • Jährliche Wartung (20 × 300 €): 6.000 €
  • Verdichtertausch (1 ×): 3.000 €
  • Kleinere Reparaturen (Kältemittel, Elektrik): 500 – 1.000 €
  • Gesamtkosten über 20 Jahre: ca. 9.500 – 10.000 €, das entspricht rund 475 – 500 € pro Jahr

Zum Vergleich: Eine Gasheizung verursacht über 20 Jahre ähnliche Wartungskosten, hat aber zusätzlich ebenfalls den Brennertausch (1.500 – 3.000 €) und jährliche Schornsteinfegerkosten (60 – 100 €). In Summe liegen die Wartungs- und Instandhaltungskosten beider Systeme auf einem ähnlichen Niveau.

Gut zu wissen:

911±¬ÁÏÃâ·Ñ¹Û¿´ bietet einen Wartungsvertrag für das °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðnsystem ab 199 € pro Jahr an.

Welche ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µen gibt es 2026 für °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðn?

Über das KfW-Förderprogramm 458 erhalten Hausbesitzer auch 2026 einen Zuschuss von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten für eine neue °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð. Die ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ setzt sich aus einer ³Ò°ù³Ü²Ô»å´Úö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ und mehreren Boni zusammen. Die maximale Fördersumme liegt bei 21.000 €, bezogen auf förderfähige Kosten von maximal 30.000 €. Diese ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ soll bis 2029 bestehen bleiben.

Aus welchen Bausteinen setzt sich die °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðn-¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ zusammen?

Die ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ funktioniert nach einem Baukastenprinzip. Die folgende Tabelle zeigt, welche Bausteine es gibt und wer sie nutzen kann.

¹óö°ù»å±ð°ùâ€Ì¬²¹³Ü²õ³Ù±ð¾±²Ô ¹óö°ù»å±ð°ù²õ²¹³Ù³ú Voraussetzung Für wen?
³Ò°ù³Ü²Ô»å´Úö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ 30 % Einbau einer förderfähigen °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð in eine Bestandsimmobilie (mind. 5 Jahre alt) Alle Eigentümer (Selbstnutzer und Vermieter)
Klimageschwindigkeitsbonus 20 % Austausch einer funktionsfähigen fossilen Heizung (Öl, Gas, Kohle, Nachtspeicher) oder einer Gasheizung, die mind. 20 Jahre alt ist Nur selbstnutzende Eigentümer
Effizienzbonus 5 % °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð nutzt natürliches Kältemittel (z. B. Propan R290) oder Wärmequelle Wasser/Erdreich Alle Eigentümer
Einkommensbonus 30 % Zu versteuerndes Haushaltseinkommen unter 40.000 € pro Jahr Nur selbstnutzende Eigentümer
Maximale Gesamtförderung 70 % (Deckelung) — —
Förderfähige Kosten (Obergrenze) max. 30.000 € — —
Maximaler Zuschuss max. 21.000 € — —

Wichtig: Die Gesamtförderung ist bei 70 % gedeckelt. Selbst wenn die Summe der einzelnen Bausteine rechnerisch höher liegt, werden maximal 70 % der förderfähigen Kosten erstattet. Außerdem werden nur Kosten bis 30.000 € berücksichtigt. Liegt der tatsächliche Preis der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð darüber, wird der übersteigende Betrag nicht gefördert.

Seit dem 1. Januar 2026 gelten zudem verschärfte Vorgaben bei der ³¢²¹³Ü³Ù²õ³Ùä°ù°ì±ð: Luft-Wasser-°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðn werden nur noch gefördert, wenn ihre Geräuschemissionen mindestens 10 dB unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen. Die meisten aktuellen Modelle namhafter Hersteller erfüllen diese Anforderung

Wie hoch ist der tatsächliche Eigenanteil nach ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ?

Der tatsächliche Eigenanteil nach ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ hängt von der persönlichen Situation ab, also davon, welche Boni beansprucht werden können. Die folgenden drei Beispielrechnungen zeigen typische Szenarien für ein Einfamilienhaus mit einer Luft-Wasser-°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð (Gesamtpreis 35.000 €, förderfähige Kosten: 30.000 €).

Beispiel 1: Selbstnutzer, Gasheizung wird ersetzt, Einkommen über 40.000 €

    • ³Ò°ù³Ü²Ô»å´Úö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ: 30 %
    • Klimageschwindigkeitsbonus: 20 %
    • Effizienzbonus (Propan R290): 5 %
    • Einkommensbonus: 0 % (Einkommen zu hoch)
    • Gesamtförderung: 55 %
    • Zuschuss: 30.000 € × 55 % = 16.500 €
    • Eigenanteil: 18.500 €
  • Beispiel 2: Selbstnutzer, Ö±ô³ó±ð¾±³ú³Ü²Ô²µ wird ersetzt, Einkommen unter 40.000 €

    • ³Ò°ù³Ü²Ô»å´Úö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ: 30 %
    • Klimageschwindigkeitsbonus: 20 %
    • Effizienzbonus (Propan R290): 5 %
    • Einkommensbonus: 30 %
    • Rechnerische Summe: 85 %, gedeckelt auf 70 %
    • Zuschuss: 30.000 € × 70 % = 21.000 €
    • Eigenanteil: 14.000 €

    Beispiel 3: Vermieter, keine fossile Heizung vorhanden

    • ³Ò°ù³Ü²Ô»å´Úö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ: 30 %
    • Klimageschwindigkeitsbonus: 0 % (nur für Selbstnutzer)
    • Effizienzbonus (Propan R290): 5 %
    • Einkommensbonus: 0 % (nur für Selbstnutzer)
    • Gesamtförderung: 35 %
    • Zuschuss: 30.000 € × 35 % = 10.500 €
    • Eigenanteil: 24.500 €

    Die folgende Checkliste hilft dabei, die persönliche Förderhöhe vorab einzuschätzen:

    • Ist die Immobilie seit mindestens 5 Jahren fertiggestellt? → ³Ò°ù³Ü²Ô»å´Úö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ 30 %
    • Wird eine funktionierende fossile Heizung (Öl, Gas, Kohle, Nachtspeicher) ausgetauscht? → Klimageschwindigkeitsbonus 20 %
    • Nutzt die neue °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð ein natürliches Kältemittel oder Erd-/Grundwasser als Wärmequelle? → Effizienzbonus 5 %
    • Liegt das zu versteuernde Haushaltseinkommen unter 40.000 € pro Jahr? → Einkommensbonus 30 %
    • Wird die Immobilie selbst bewohnt? → Voraussetzung für Klima- und Einkommensbonus

    Nutzen Sie auch unseren praktischen ¹óö°ù»å±ð°ù°ù±ð³¦³ó²Ô±ð°ù und finden Sie in wenigen Schritten heraus, wie viel staatlichen Zuschuss Sie erwarten können.

    Gut zu wissen:

    911±¬ÁÏÃâ·Ñ¹Û¿´ übernimmt die komplette Förderabwicklung und prüft, welche Boni im individuellen Fall beansprucht werden können. Durch die maximale ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ von 70 % beginnen °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðn bei Enpal ab 7.800 €. Dazu bietet Enpal mit der EasyFlex-Finanzierung eine Lösung mit 0 € Anzahlung und flexiblen Zahlungsmöglichkeiten.

    Wann amortisiert sich eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð?

    Eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð amortisiert sich in der Regel nach 8 bis 15 Jahren, abhängig von Förderhöhe, Energiepreisen und Wärmebedarf des Gebäudes. Bei einer Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren bleibt also ein erheblicher Zeitraum, in dem die °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð reinen Gewinn erwirtschaftet und die Heizkosten deutlich unter denen einer fossilen Heizung liegen.

    Die Amortisation ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen Mehrkosten der Investition und jährlicher Ersparnis bei den Betriebskosten. Die folgende Beispielrechnung zeigt, wie sich das für ein typisches Einfamilienhaus rechnet.

    Beispielrechnung: Amortisation einer Luft-Wasser-°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð

    Ausgangslage: Einfamilienhaus, Baujahr 1978, 130 m² Wohnfläche, 20.000 kWh Wärmebedarf pro Jahr. Die bestehende Gasheizung (22 Jahre alt) wird durch eine Luft-Wasser-°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð ersetzt.

    • Investitionskosten °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð (komplett): 35.000 €
    • Förderfähige Kosten (Deckelung): 30.000 €
    • ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ (55 %): -16.500 €
    • Eigenanteil nach ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ: 18.500 €
    • Eingesparte Kosten einer neuen Gasheizung (die ohnehin fällig gewesen wäre): ca. -8.000 bis -12.000 €
    • Tatsächliche Mehrkosten gegenüber einer neuen Gasheizung: ca. 6.500 bis 10.500 €

    Jährliche Ersparnis bei den Betriebskosten:

    • Heizkosten °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð (JAZ 3,5, Strom 21 Ct/kWh): ca. 1.200 € pro Jahr
    • Heizkosten Gasheizung (11 Ct/kWh, inkl. °ä°¿â‚‚-³§³Ù±ð³Ü±ð°ù 2026): ca. 2.700 € pro Jahr
    • Wartung °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð vs. Gas (inkl. Schornsteinfeger): ca. -50 € Unterschied
    • Jährliche Ersparnis: ca. 1.450 €

    Amortisationszeit:

    • Bei 55 % ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ und Gegenrechnung der ohnehin fälligen Gasheizung: ca. 5 bis 7 Jahre
    • Bei 55 % ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ ohne Gegenrechnung: ca. 12 bis 13 Jahre
    • Bei 35 % ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ (z. B. Vermieter): ca. 16 bis 17 Jahre

    Der entscheidende Punkt, den viele Kostenvergleiche übersehen: Eine alte Gasheizung muss früher oder später ohnehin ersetzt werden. Die Kosten für eine neue Gasheizung (8.000 bis 12.000 €) sollten daher als Sowieso-Kosten von der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðn-Investition abgezogen werden. Dadurch verkürzt sich die Amortisation erheblich.

    Nach der Amortisation spart die °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð rund 1.400 bis 1.600 € pro Jahr gegenüber einer Gasheizung. Über die gesamte Lebensdauer von 20 Jahren ergibt sich so ein finanzieller Vorteil von 8.000 bis 16.000 €, je nach Förderhöhe und Energiepreisentwicklung.

    Was passiert bei steigenden oder fallenden Energiepreisen?

    Bei steigenden Gaspreisen amortisiert sich die °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð deutlich schneller, bei steigenden Strompreisen etwas langsamer. Die folgende Sensitivitätstabelle zeigt drei Szenarien für die Amortisation einer Luft-Wasser-°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð (Eigenanteil 12.600 € nach 55 % ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ, 20.000 kWh Wärmebedarf).

    Szenario Strompreis (WP‑Tarif) Gaspreis °ä°¿â‚‚â¶Ä‘S³Ù±ð³Ü±ð°ù/³Ù Jährl. Ersparnis WP vs. Gas Amortisation
    Optimistisch (Gaspreise steigen, Strom stabil) 21 Ct/kWh 14 Ct/kWh 100 €/t ca. 2.100 € ca. 6 Jahre
    Realistisch (moderate Preissteigerung bei beiden) 23 Ct/kWh 13 Ct/kWh 80 €/t ca. 1.700 € ca. 7 bis 8 Jahre
    Pessimistisch (Strompreise steigen stärker) 28 Ct/kWh 12 Ct/kWh 65 €/t ca. 1.100 € ca. 11 bis 12 Jahre

    Selbst im pessimistischen Szenario amortisiert sich die °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð innerhalb ihrer Lebensdauer. Das liegt daran, dass zwei strukturelle Faktoren dauerhaft zugunsten der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð wirken:

    • °ä°¿â‚‚-³§³Ù±ð³Ü±ð°ù: Die COâ‚‚-Bepreisung steigt gesetzlich festgelegt weiter an. Experten rechnen mit 100 bis 250 € pro Tonne bis 2030, langfristig sogar mit bis zu 400 € pro Tonne. Jeder Anstieg verteuert das Heizen mit Gas und Öl, während die °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð nicht betroffen ist.
    • Effizienzfaktor: Selbst wenn der Strompreis im gleichen Maß steigt wie der Gaspreis, bleibt die °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð günstiger, weil sie aus 1 kWh Strom 3 bis 5 kWh Wärme erzeugt. Der Gaspreis müsste auf unter 6 Ct/kWh fallen, damit eine Gasheizung bei den Betriebskosten gleichzieht, ein Wert, der in Europa seit über einem Jahrzehnt nicht mehr erreicht wurde.

    Die Kombination mit einer Photovoltaikanlage reduziert das Strompreisrisiko zusätzlich. Wer einen Teil des °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðnstroms selbst erzeugt, macht sich von Strompreisschwankungen teilweise unabhängig. In Kombination mit intelligenten Stromtarifen, die Netzstrom dann einkaufen, wenn er besonders günstig ist, lassen sich die Betriebskosten der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð noch weiter senken.

    Was kostet eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð im Altbau?

    Eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð im Altbau kostet je nach Gebäudezustand rund 3.000 bis 10.000 € mehr als im Neubau. Die Mehrkosten entstehen nicht durch die °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð selbst, sondern durch notwendige Anpassungen am Gebäude und am Heizsystem. Ob und in welchem Umfang diese Anpassungen nötig sind, hängt vom Zustand des Hauses ab. Bei gut sanierten Altbauten mit ¹ó³Üß²ú´Ç»å±ð²Ô³ó±ð¾±³ú³Ü²Ô²µ oder großen ±á±ð¾±³ú°ìö°ù±è±ð°ùn entstehen oft keine Zusatzkosten.

    Die folgende Tabelle zeigt, welche Zusatzkosten im Altbau anfallen können und wann sie tatsächlich notwendig sind.

    ²Ñ²¹ÃŸ²Ô²¹³ó³¾±ð Typische Kosten Wann notwendig? ¹óö°ù»å±ð°ù´Úä³ó¾±²µ?
    ±á±ð¾±³ú°ìö°ù±è±ð°ùtausch (teilweise oder komplett) 2.000 – 6.000 € Wenn vorhandene ±á±ð¾±³ú°ìö°ù±è±ð°ù zu klein dimensioniert sind und die Vorlauftemperatur nicht auf 55 °C oder darunter gesenkt werden kann Ja (über BEG EM)
    Hydraulischer Abgleich 800 – 1.500 € Pflicht bei KfW‑¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ. Sorgt für gleichmäßige Wärmeverteilung und senkt den Stromverbrauch der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð Ja (in ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ enthalten)
    Dämmung der Kellerdecke / obersten Geschossdecke 1.500 – 4.000 € Wenn der Wärmeverlust über ungedämmte Decken zu hoch ist und die °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð überdimensioniert werden müsste Ja (über BEG EM oder KfW 261/262)
    Fensterdämmung oder ‑tausch 3.000 – 10.000 € Nur bei sehr alten Fenstern (Einscheibenverglasung). Reduziert den Wärmebedarf und damit die nötige °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðnleistung Ja (über BEG EM oder KfW 261/262)
    Anpassung der Heizungsrohre 500 – 2.000 € Wenn das vorhandene Rohrnetz nicht für niedrige Vorlauftemperaturen geeignet ist Teilweise
    ´Üä³ó±ô±ð°ù²õ³¦³ó°ù²¹²Ô°ì²¹²Ô±è²¹²õ²õ³Ü²Ô²µ 500 – 2.500 € Siehe Kapitel „Versteckte Kosten“ Nein

    Ein verbreitetes Missverständnis lautet, dass ein Altbau zwingend komplett saniert werden muss, bevor eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð sinnvoll ist. Das ist in den meisten Fällen nicht zutreffend. Moderne Luft-Wasser-°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðn arbeiten auch mit Vorlauftemperaturen von 55 bis 65 °C effizient genug, um in vielen Altbauten wirtschaftlich zu heizen. Entscheidend ist die richtige Dimensionierung der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð und des Heizsystems, nicht die vollständige energetische Sanierung.

    Sinnvoller als eine Komplettsanierung ist oft ein schrittweises Vorgehen:

    1. °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð installieren und hydraulischen Abgleich durchführen
    2. Einzelne ±á±ð¾±³ú°ìö°ù±è±ð°ù austauschen, die nachweislich zu klein sind
    3. Kellerdecke und oberste Geschossdecke dämmen, um den Wärmebedarf zu reduzieren
    4. Weitere ²Ñ²¹ÃŸ²Ô²¹³ó³¾±ðn (Fenster, Fassadendämmung) bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt nachholen

    Jede dieser ²Ñ²¹ÃŸ²Ô²¹³ó³¾±ðn senkt den Wärmebedarf und damit die laufenden Stromkosten der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð. Sie lassen sich zeitlich und finanziell entzerren und sind jeweils eigenständig förderfähig.

    Wie lassen sich die Kosten einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð senken?

    Die laufenden Kosten einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð lassen sich auf drei Wegen senken:

    1. durch die Kombination mit einer Photovoltaikanlage,
    2. durch die Nutzung intelligenter Stromtarife und
    3. durch eine optimierte Anlagenplanung.

    Alle drei Hebel wirken auf die laufenden Betriebskosten und verbessern damit die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage.

    Die drei wirksamsten Hebel im Überblick:

    ²Ñ²¹ÃŸ²Ô²¹³ó³¾±ð Potenzielle Ersparnis Wirkung
    Photovoltaikanlage auf dem Dach 30 – 50 % der Stromkosten Eigener Solarstrom ersetzt teuren Netzstrom. Überschüsse werden eingespeist oder verkauft.
    Intelligenter Stromtarif (z. B. Direktvermarktung) Bis zu 2.000 € Vergütung pro Jahr Strom wird dann eingekauft, wenn er günstig ist, und dann verkauft, wenn er viel wert ist.
    Optimierte Anlagenplanung (richtige Dimensionierung, hydraulischer Abgleich) 10 – 20 % der Stromkosten Vermeidet Überdimensionierung und sorgt für effizienten Betrieb.

    Welche Vorteile bringt die Kombination aus °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð und Photovoltaik?

    Die Kombination aus °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð und Photovoltaikanlage senkt die Stromkosten der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð um 30 bis 50 %, weil ein Teil des benötigten Stroms direkt vom eigenen Dach kommt. PV-Strom kann je nach Anlagengröße und Speicher 20 bis 60 % des Jahresstrombedarfs der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð decken.

    Auf den ersten Blick scheint das ein Widerspruch zu sein: Die °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð verbraucht den meisten Strom im Winter, die Photovoltaikanlage erzeugt den meisten Strom im Sommer. Doch in der Praxis funktioniert die Kombination trotzdem, und zwar aus drei Gründen:

    • ܲú±ð°ù²µ²¹²Ô²µ²õ³ú±ð¾±³Ù±ð²Ô: In den Monaten März bis Mai und September bis November überschneiden sich Solarertrag und Heizbedarf deutlich. In dieser Zeit kann die PV-Anlage einen großen Teil des °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðnstroms direkt liefern.
    • Stromspeicher: Ein Stromspeicher (z. B. 10 kWh) überbrückt die Lücke zwischen Tagesproduktion und abendlichem oder nächtlichem Verbrauch. So wird auch der Solarstrom genutzt, der tagsüber nicht direkt verbraucht wird.
    • Intelligenter Stromeinkauf: Netzstrom muss nicht zum Festpreis bezogen werden. Systeme wie 911±¬ÁÏÃâ·Ñ¹Û¿´.One+ kaufen Strom automatisch dann ein, wenn er an der Börse besonders günstig ist, zum Beispiel nachts oder bei hoher Wind- und Solarproduktion im Netz.

    Rechenbeispiel: Stromkosten der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð mit und ohne Photovoltaik

    Ausgangslage: Einfamilienhaus, Luft-Wasser-°Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð (JAZ 3,5), 20.000 kWh Wärmebedarf, Stromverbrauch der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð ca. 5.714 kWh/Jahr. Photovoltaikanlage mit 10 kWp, Stromspeicher mit 10 kWh.

    Ohne Photovoltaik (reiner °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðnstromtarif 21 Ct/kWh):

    • Stromkosten °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð: 5.714 kWh × 0,21 € = 1.200 € pro Jahr

    Mit Photovoltaik und Stromspeicher:

    • Eigenverbrauchsanteil WP-Strom aus PV: ca. 35 % = 2.000 kWh
    • Kosten PV-Strom (Gestehungskosten): 2.000 kWh × 0,08 € = 160 €
    • Restlicher Netzbezug: 3.714 kWh × 0,21 € = 780 €
    • Stromkosten °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð gesamt: ca. 940 € pro Jahr
    • Ersparnis gegenüber ohne PV: ca. 260 € pro Jahr

    Mit Photovoltaik, Stromspeicher und intelligentem Stromtarif (z. B. Enpal.One+):

    • Eigenverbrauchsanteil WP-Strom aus PV: ca. 35 % = 2.000 kWh
    • Kosten PV-Strom (Gestehungskosten): 2.000 kWh × 0,08 € = 160 €
    • Restlicher Netzbezug zu optimierten Zeiten: 3.714 kWh × 0,16 € = 594 €
    • Stromkosten °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð gesamt: ca. 754 € pro Jahr
    • Ersparnis gegenüber ohne PV: ca. 446 € pro Jahr
    • Zusätzlich: Bei Enpal gibt es Vergütung aus der Direktvermarktung (überschüssiger PV-Strom) von bis zu 2.000 € pro Jahr für den gesamten Haushalt.

    Der letzte Punkt zeigt den eigentlichen Paradigmenwechsel: Es geht nicht nur darum, Strom selbst zu verbrauchen. Es geht darum, den Strom immer dann zu nutzen, wenn er am günstigsten ist, und ihn dann zu verkaufen, wenn er am wertvollsten ist. Durch die Direktvermarktung nimmt der Haushalt aktiv am Strommarkt teil. Strom wird verkauft, wenn er am meisten wert ist, und eingekauft, wenn er besonders günstig ist.

    Weitere ²Ñ²¹ÃŸ²Ô²¹³ó³¾±ðn, die die Kosten der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð zusätzlich senken:

    • Richtige Dimensionierung: Eine zu groß gewählte °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð arbeitet häufig im ineffizienten Teillastbereich. Die korrekte Heizlastberechnung nach DIN 12831 verhindert eine Überdimensionierung und spart sowohl Anschaffungs- als auch Betriebskosten.
    • Niedrige Vorlauftemperatur: Jedes Grad weniger Vorlauftemperatur steigert die Effizienz der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð um ca. 2,5 %. ¹ó³Üß²ú´Ç»å±ð²Ô³ó±ð¾±³ú³Ü²Ô²µen und großflächige ±á±ð¾±³ú°ìö°ù±è±ð°ù ermöglichen niedrige Vorlauftemperaturen von 30 bis 35 °C.
    • °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðnstromtarif nutzen: Ein separater °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðnzähler ermöglicht vergünstigte Tarife ab 21 Ct/kWh statt des regulären Haushaltsstrompreises von ca. 32 Ct/kWh.
    • Zeitgesteuerter Betrieb: Die °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð kann so programmiert werden, dass sie bevorzugt dann läuft, wenn PV-Strom verfügbar oder der Netzstrom besonders günstig ist.

    Gut zu wissen:

    Mit dem 911±¬ÁÏÃâ·Ñ¹Û¿´ Komplettpaket aus Photovoltaikanlage, Stromspeicher und °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð lassen sich alle drei Kostenhebel gleichzeitig nutzen. Enpal.One+ optimiert den Strombezug automatisch: Solarstrom wird vorrangig selbst genutzt, Überschüsse über die Direktvermarktung am Strommarkt verkauft und Netzstrom nur dann bezogen, wenn er besonders günstig ist. Die Enpal Vergütung aus der Direktvermarktung beträgt bis zu 2.000 € pro Jahr.

    Fazit zu °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð Kosten

    Eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð kostet komplett mit Installation zwischen 29.000 und 68.000 €, je nach Typ und Gebäudezustand. Dank der KfW-¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ von bis zu 70 % sinkt der Eigenanteil erheblich. Im laufenden Betrieb liegt die °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð rund 1.500 € pro Jahr unter den Kosten einer Gasheizung. Mit steigender °ä°¿â‚‚-³§³Ù±ð³Ü±ð°ù, der Pflicht zur Nutzung COâ‚‚-neutraler Brennstoffe und der Kombination aus Photovoltaik und intelligentem Stromhandel wächst der finanzielle Vorteil in den kommenden Jahren weiter. Wer ohnehin eine neue Heizung braucht, fährt mit einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð wirtschaftlich und zukunftssicher.

    911±¬ÁÏÃâ·Ñ¹Û¿´ stellt gerne das ideale Komplettpaket zusammen. Beratung, Planung und Installation sind dabei immer inklusive. Einfach hier unverbindlich anfragen:

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    Häufig gestellte Fragen zu den Kosten einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð

    Was kostet der Einbau einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð?

    Der Einbau einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð kostet je nach Aufwand meist zwischen 6.000 € und 12.000 €. Bei Enpal ist die Installation der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð im Komplettpaket inklusive.

    Was kostet eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð für ein Einfamilienhaus?

    Eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð für ein Einfamilienhaus kostet inklusive Montage je nach Art und Größe ca. 29.000 und 68.000 €. Mit dem maximalen ¹óö°ù»å±ð°ù²õ²¹³Ù³ú von 70 % beginnen °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðn bei Enpal bei 7.800 €. Wichtig ist vor allem die richtige Dimensionierung der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð. So kann die kosteneffizienteste °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð für das Einfamilienhaus installiert werden.

    Sie wissen schon, wie groß die °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð sein muss? Dann gibt es in diesen Artikeln nähere Informationen zu den einzelnen Größen:

    Wie hoch sind die Zusatzkosten für eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð im Altbau?

    Eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð im Altbau kann je nach Gebäudezustand rund 3.000 bis 10.000 € mehr als im Neubau kosten. Ob eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð im Altbau tatsächlich Zusatzkosten verursacht, hängt vom Zustand des Gebäudes ab. In manchen Fällen müssen kaum Anpassungen vorgenommen werden – dann entstehen keine zusätzlichen Kosten. Manchmal müssen aber z. B. Sanierungsmaßnahmen durchgeführt oder ±á±ð¾±³ú°ìö°ù±è±ð°ù ausgetauscht werden, um die °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð noch wirtschaftlicher zu machen. In diesem Fall können die Gesamtkosten steigen.

    Gibt es neben der KfW-¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ noch weitere Zuschüsse für °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðn?

    Ja, neben der KfW-¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ (Programm 458) bieten einige Bundesländer, Landkreise und Kommunen zusätzliche regionale Förderprogramme an. Diese lassen sich oft mit der KfW-¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ kombinieren, allerdings gilt eine Kumulierungsgrenze: Die Gesamtförderung aus allen öffentlichen Mitteln darf bei Privatpersonen 60 % der geförderten Kosten nicht überschreiten. Wer bereits einen hohen KfW-¹óö°ù»å±ð°ù²õ²¹³Ù³ú nutzt, profitiert daher nur eingeschränkt von Zusatzförderungen. Außerdem vergibt die KfW zinsgünstige Ergänzungskredite (Programm 358/359) für die Restfinanzierung nach Abzug des Zuschusses. Ein Blick in die zeigt, welche regionalen Programme aktuell verfügbar sind.

    Kann man die Kosten für eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð steuerlich absetzen?

    Ja, alternativ zur KfW-¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ können Hausbesitzer die Kosten für eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð über § 35c EStG steuerlich absetzen. Der Steuerbonus beträgt 20 % der Investitionskosten, verteilt auf drei Jahre, und gilt für selbstgenutzte Wohngebäude, die älter als 10 Jahre sind. Wichtig: Die steuerliche ¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ und die KfW-¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ schließen sich gegenseitig aus. In den meisten Fällen ist der KfW-Zuschuss finanziell attraktiver, da er bis zu 70 % beträgt und sofort ausgezahlt wird.

    Welche Zusatzkosten entstehen bei der Umrüstung von Gas auf °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð?

    Bei der Umrüstung von einer Gasheizung auf eine °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð fallen neben den reinen °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðnkosten zusätzliche Kosten für Demontage, Anpassung und gegebenenfalls Rückbau der Gasinfrastruktur an. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die typischen Positionen.

    Kostenposition Typische Preisspanne Hinweis
    Demontage und Entsorgung der Gasheizung 500 – 1.500 € Inkl. Kessel, Brenner, Abgassystem
    Stilllegung des Gasanschlusses 100 – 300 € Beim örtlichen Gasnetzbetreiber zu beantragen
    Rückbau des Schornsteinanschlusses 200 – 500 € Schornstein kann ggf. als Kabelkanal weitergenutzt werden
    Schornsteinfeger: Abnahme der Stilllegung 50 – 100 € Einmalige Gebühr
    Anpassung des Heizkreises (Pufferspeicher, Hydraulik) 1.000 – 3.000 € °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð benötigt oft einen Pufferspeicher, den die Gasheizung nicht hatte
    Summe typische Umrüstungskosten 1.850 – 5.400 € Zusätzlich zu den Kosten der °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð

    Ein Vorteil bei der Umrüstung von Gas auf °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð: Durch den Austausch der funktionsfähigen Gasheizung wird der Klimageschwindigkeitsbonus von 20 % ausgelöst. Bei einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð mit förderfähigen Kosten von 30.000 € bedeutet das einen zusätzlichen Zuschuss von 6.000 €, der die Umrüstungskosten in der Regel mehr als ausgleicht.

    Zusätzlich entfallen nach der Umrüstung dauerhafte Kosten:

    • Gasgrundgebühr (ca. 100 – 200 € pro Jahr): ±ð²Ô³Ù´Úä±ô±ô³Ù
    • Schornsteinfeger (ca. 60 – 100 € pro Jahr): ±ð²Ô³Ù´Úä±ô±ô³Ù
    • °ä°¿â‚‚-³§³Ù±ð³Ü±ð°ù auf Gas (ca. 250 € pro Jahr bei 20.000 kWh, Tendenz steigend): ±ð²Ô³Ù´Úä±ô±ô³Ù

    Über 20 Jahre summieren sich allein diese eingesparten Fixkosten auf rund 8.000 bis 11.000 €, unabhängig von der eigentlichen Heizkostenersparnis.

    Mehr Informationen dazu auch in diesen Artikeln:

    Gasheizung umrüsten auf °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð

    Ö±ô³ó±ð¾±³ú³Ü²Ô²µ umrüsten auf °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð

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