
Die CO₂-Steuer sorgt für eine schrittweise Erhöhung des Preises je ausgestoßener Tonne CO₂. Neben den Benzinpreisen steigen für die Verbraucher auch die Heizkosten, vor allem bei reinen Öl- und Gasheizungen. Wir haben für Sie den Einfluss der CO₂-Steuer auf Ihre Heizkosten untersucht. Welches Heizsystem eignet sich am besten und wie gelingt der Umstieg auf erneuerbare Energien?

Im November 2020 hat die Bundesregierung eine Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes vorgenommen und damit die Einführung des CO₂-Preises beschlossen.
Genau genommen handelt es sich dabei um keine Steuer, sondern um einen nationalen Emissionshandel. Unternehmen, die ±á±ð¾±³úö±ô oder Erdgas auf den Markt bringen, müssen dafür entsprechende Emissionsrechte erwerben. Der Anschaffungspreis der Emissionsrechte wird im Umkehrschluss über eine Preiserhöhung an den Verbraucher weitergegeben.
Auf welche Energieträger der COâ‚‚-Preis anfällt, haben wir Ihnen hier bereitgestellt:Â
Holzpellets, Hackschnitzel und °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ðn sind nicht von der Co2-Steuer betroffen.
Die Einnahmen aus der COâ‚‚-Steuer fließen in den Klima- und Transformationsfonds der Bundesregierung und stehen direkt für Wirtschaftsförderung und Klimaschutz in Deutschland zur Verfügung.Â
Der negative Einfluss auf das Klima wird bei der CO₂-Steuer in CO₂ je Tonne gemessen. Für jede ausgestoßene Tonne CO₂ zahlen Sie also einen von der Bundesregierung festgelegten CO₂-Preis.
Durch die COâ‚‚-Steuer wird der Preis von ±á±ð¾±³úö±ô und Erdgas deutlich angehoben. Da sich die Emissionen bei der Verbrennung beider Brennstoffe allerdings unterscheiden, erhöht sich der Preis unterschiedlich stark. Dazu später mehr.
Seit Januar 2026 gilt ein CO₂-Preis von 55 - 65 € je Tonne CO₂. Das Jahr 2027 wird der Übergang zu einem freien Zertifikate-Handel. Bis zum Jahr 2030 soll der Gebäudesektor nicht mehr als 70 Mio. Tonnen CO₂ ausstoßen. Entsprechend werden die Zertifikate ab 2023 weiter verknappt, um dieses Ziel zu erreichen.
Die COâ‚‚-Steuer führt zu einer deutlichen Verteuerung von fossilen Brennstoffen wie ±á±ð¾±³úö±ô und Erdgas. Hausbesitzer mit Öl- oder Gasheizungen müssen daher in Zukunft mit stark steigenden Heizkosten rechnen.
Ölheizungen sind von früher zwar immer noch weit verbreitet, werden aber immer unbeliebter - ±á±ð¾±³úö±ô ist teuer und umweltschädlich. Letzteres ist auch der Grund, wieso die Bundesregierung in den letzten Jahren über ein komplettes Verbot debattierte. Das führte auch dazu, dass reine Ölheizungen nicht mehr gefördert werden und zum Beispiel bei Neubauten in Neubaugebieten schon jetzt verboten sind. Mehr dazu hier: Ölheizung Verbot
Die COâ‚‚-Emissionen je kWh betragen beim ±á±ð¾±³úö±ô 270 g/kWh. Die COâ‚‚-Steuer zwischen 2021 und 2025 schlägt sich wie folgt im Jahrespreis nieder:
Was für ±á±ð¾±³úö±ô gilt, gilt auch für Erdgas: Es ist zwar weit verbreitet, wird aber aufgrund steigender Kosten und Umweltschädlichkeit immer unbeliebter. Reine Gasheizungen dürfen bereits jetzt nicht mehr in Neubauten in Neubaugebieten eingebaut werden, alle Informationen dazu finden Sie hier: Gasheizung Verbot
Die CO₂-Emissionen je kWh betragen beim Erdgas 250 g/kWh. Die Tabelle zeigt die jährlichen Mehrkosten, die man durch die CO₂-Steuer seit 2021 tragen muss:
Seit 2023 müssen sich auch Vermieter an den COâ‚‚-Kosten beteiligen, die durch das Heizen entstehen.Â
Die Höhe der Beteiligung richtet sich nach dem Effizienzgrad des Gebäudes. Dementsprechend muss der Vermieter zwischen 0 und 95 Prozent der CO₂-Kosten übernehmen. Als Faustregel gilt: Je schlechter die Dämmung und je höher der Energieverbrauch, desto größer ist der Anteil der CO₂-Abgabe, den der Vermieter tragen muss.
Die CO₂-Steuer verteuert nicht nur das Heizen, sondern auch das Tanken. Autofahrer werden an der Zapfsäule immer mehr bezahlen müssen:
Benzin wird sich durch den COâ‚‚-Preis von 55 - 65 € pro Tonne um knapp 17 Cent pro Liter verteuern, Diesel sogar um knapp 19 Cent pro Liter (jeweils inklusive Mehrwertsteuer). Bis 2026 sind weitere Erhöhungen geplant. Ab 2027 soll sich der Preis durch einen europäischen Emissionshandel frei am Markt bilden. Als Autofahrer müssen sie deshalb mit jährlich steigenden Mehrkosten rechnen.Â
Wer auch beim Tanken von den steigenden COâ‚‚-Preisen verschont bleiben möchte, für den lohnt sich der Umstieg auf ein Elektroauto.Â
Heizen ohne Gas und Öl - das ist der Schlüssel für Hausbesitzer, um keine oder möglichst wenig COâ‚‚-Steuern zahlen zu müssen. Das geht am besten mit einer °Âä°ù³¾±ð±è³Ü³¾±è±ð. Sie wird mit Strom betrieben und vermeidet so die COâ‚‚-Steuer. Gleichzeitig heizt sie viermal effizienter als Öl und Gas, hat deutlich geringere Betriebskosten und lässt sich sogar mit einer Photovoltaikanlage verbinden.
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