
Die Bundesregierung hat ein neues, sozial gestaffeltes Förderprogramm für Elektroautos beschlossen. Insgesamt drei Milliarden Euro bringt das Förderprogramm mit und soll 800.000 Fahrzeuge fördern können.
Je niedriger das Haushaltseinkommen und je mehr Kinder im Haushalt leben, desto höher fällt die Förderung aus. Das Ziel ist es, mehr emissionsfreie Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen und gleichzeitig gezielte Unterstützung für Haushalte mit geringeren Einkommen zu ermöglichen.
Gut zu wissen: Das Budget von 3 Milliarden Euro ist für ca. 800.000 Fahrzeuge kalkuliert. Wer zu spät beantragt, riskiert, leer auszugehen. Läuft das Budget vorzeitig ab, endet die Förderung auch vor 2029.
Die Förderung gilt ausschließlich für Neufahrzeuge der Klasse M1 (PKW) bei ihrer Erstzulassung in Deutschland. Gebrauchte E-Autos werden nicht gefördert.
Reine Elektroautos (BV)
Plug-in-Hybride (PHEV) & Range Extender (REEV)
Hinweis: Für Neuzulassungen ab dem 01.07.2027 prüft die Bundesregierung neue Anforderungen für Plug-in-Hybride, die sich an den CO₂-Emissionen im realen Betrieb orientieren. Wer einen Plug-in-Hybrid kaufen möchte, sollte daher nicht zu lange warten.
Die E-Auto-Förderung 2026 richtet sich gezielt an Privatpersonen. Das sind die Voraussetzungen:
Nicht förderfähig: Gewerbliche Nutzung, Firmenwagen, Unternehmen!
Als Nachweis dient der Durchschnitt der beiden aktuellsten Einkommensteuerbescheide (maximal 3 Jahre alt). Bei Paaren (verheiratet, eingetragene Lebenspartnerschaft oder eheähnliche Gemeinschaft) wird das Einkommen beider Partner addiert.
Für Rentner ohne Steuererklärung ist eine Rentenbezugsbescheinigung plus Selbsterklärung über weitere Einkünfte ausreichend.
Die öö setzt sich aus einer öܲԲ plus ggf. Einkommensbonus und Kinderbonus:
öܲԲ
Einkommensbonus
Kinderbonus
So kann die Förderung insgesamt bis zu 6.000 € betragen.
Familie Berger hat drei Kinder unter 18, ein gemeinsammes Haushaltseinkommen von 76.000 € und kauft sich ein reines Elektroauto.
ұٴöܲԲ = 3.000 € + 1.000 € = 4.000 €
Familie Petrov: ein Kind, Haushalteinskommen von 57.000 €, förderfähigen Plug-in-Hybrid
Familie Petrov hat ein Kind, ein Haushaltseinkommen von 57.000 € und kauft sich einen förderfähigen Plug-in-Hybrid.
ұٴöܲԲ = 1.500 € + 1.000 € + 500 € = 3.000 €
Das Ehepaar Nguyen ist bereits im Ruhestand und ihre Kinder sind über 18. Ihr Kombiniertes Renteneinkommen liegt bei 39.000 €. Sie kaufen ein reines Elektroauto
ұٴöܲԲ = 3.000 € + 2.000 = 5.000 €
Einkommensnachweis für Rentner: Statt Steuerbescheid genügt eine Rentenbezugsbescheinigung plus Selbsterklärung über weitere Einkünfte.
Ehepaar Wolf sind beide berufstätig und haben keine Kinder. Das gemeinsames Haushaltseinkommen liegt bei 58.000 €. Sie kaufen ein reines Elektroauto
ұٴöܲԲ = 3.000 € + 1.000 € = 4.000 €
Als E-Auto-Besitzer können Sie Ihre eingesparten CO₂-Emissionen verkaufen und erhalten dafür die THG-Prämie. In 2026 ist die THG-Quote auf 12,1% gestiegen.
Bei Enpal bekommt man 2026 eine THG-Prämie von 260 €.
Seit 2015 müssen Unternehmen, die fossile Brennstoffe in Umlauf bringen, Treibhausgasemissionen einsparen. Das geht entweder, indem sie den Betrieb klimafreundlicher gestalten, oder THG-Quoten kaufen.
Jetzt informieren und mehr zur THG-Quote erfahren.
Elektroautos, die bis Ende 2025 zugelassen werden, sind bis 31.12.2030 von der Kfz-Steuer befreit. Danach gilt ein um 50 % ermäßigter Steuersatz. Das bedeutet konkret: Bei einer typischen Kfz-Steuer von 300 € pro Jahr sparen Sie bis 2030 insgesamt bis zu 1.500 €, zusätzlich zur Kaufprämie.
Mehr zur Kfz-Steuer-Befreiung erfahren.
Zusätzlich gibt es in manchen Bundesländern und Kommunen weitere öܲԲ für die Elektromobilität.
✅ In -üٳٱ kann sich auch die lokale Recherche nach öܲԲ lohnen! fördert Ladeinfrastrukturen mit bis zu 150€.
✅ Auch in Bayern lohnt sich die lokale Recherche. In , und werden Wallboxen oder Ladesäulen gefördert, in ҰüԷɲ sogar mit bis zu 1.500€.
✅ In NRW lohnt sich die lokale Recherche nach einer passenden Stromspeicher-Förderung ebenfalls. Ein Beispiel: Die fördert Wallboxen und Ladesäulen.
Außerdem wird Elektromobilität über das Programm "progres.nrw" gefördert. Aktuelle Informationen dazu bekommen Sie auf der
✅ In Mainz können Stromkunden der öܲԲ für Ladeinfrastrukturen beantragen.
Warten lohnt sich nicht, den das Budget von 3 Milliarden Euro ist begrenzt. Wer früh beantragt, sichert sich die volle Förderung. Setzt man zusätzlich auf eine eigene Solaranlage, lädt man sein E-Auto fast kostenlos, fährt dauerhaft günstiger als jeder Benziner und maximal klimafreundlich.
Die neue E-Auto-Förderung 2026 macht den Umstieg auf Elektromobilität wieder attraktiver. Familien und Normalverdiener profitieren besonders von den bis zu 6.000 € Zuschuss, der Kfz‑Steuer-Befreiung und den geringeren Betriebskosten.
Jetzt Ersparnis berechnen:
Förderfähig sind alle Neuzulassungen ab dem 01.01.2026. Das Online-Portal für Anträge wird voraussichtlich im Mai 2026 freigeschaltet. Die Förderung kann rückwirkend beantragt werden.
Nur Privatpersonen mit Hauptwohnsitz in Deutschland. Gewerbliche Nutzung und Firmenwagen sind ausgeschlossen.
Ja! Kauf und Leasing werden gleichermaßen gefördert. Die volle öö gilt für beide Varianten. Das Fahrzeug muss auf den Leasingnehmer zugelassen werden.
Bei einem reinen Elektroauto können Familien mit 2+ Kindern und einem Haushaltseinkommen unter 45.000 € bis zu 6.000 € erhalten.
Nein! Die Förderung erfolgt unabhängig vom Listenpreis des Fahrzeugs.
Plug-in-Hybride müssen entweder max. 60 g CO₂/km ausstoßen ODER eine elektrische Reichweite von mind. 80 km haben.
Es gilt eine Mindesthaltedauer von 36 Monaten ab Erstzulassung.
Rentner können alternativ eine Rentenbezugsbescheinigung plus Selbsterklärung über weitere Einkünfte vorlegen.
Das Programm läuft von 2026 bis 2029 – solange das Budget von 3 Milliarden Euro reicht. Das Geld ist für ca. 800.000 Fahrzeuge vorgesehen und die Bundesregierung geht davon aus, dass es für einen Großteil der drei Jahre reichen wird.